Über mich

Hallo!

Schön, dass du meine Seite gefunden hast – ich möchte dir gerne einen kleinen Einblick geben, wie ich zu  „Die Handwerkerei“ gekommen bin.

Ich bin 1971 als letzes von sieben Kindern in Graz aufgewachsen.

Meine Mutter war in jeder Hinsicht kreativ!

Sie bastelte uns Faschingskostüme aus Krepppapier und strickte uns die schönsten Pullover, Socken, Schale und Mützen.

Diesen kreativen Teil habe ich also von meiner Mutter übernommen!

Schon in jungen Jahren, ich war um die 21j. , fing ich mich für die Häkelarbeiten an zu interessieren.

Filethäkeln war für mich wie eine Sucht.

Danach fing ich mal da einen Knüpfteppich an und begeisterte mich für das Sticken.

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich irgendwann einmal keine Handarbeit gemacht habe – da gab es immer was, dass mich in den Bann zog.

2007 betrat ich zum ersten Mal ein Mittelalterfest, ich war hin und weg von den Leuten und der Atmosphäre in der ich mich bewegte.

Es dauerte nicht lange und ich traf auch gleich auf die ersten Handarbeiten „von damals“.

Schnell mal ein Kleid mit der Hand genäht und dann ging ich über zu der „Handspindel“.

Ich war begeistert als ich zum ersten Mal in meinen Leben eine Handspindel sah und wusste, dass ich das wollte…..und wie ich das wollte – „Handspinnen“!

Nun hatte ich meine Handspindel und die rohe Schafwolle – ich übte und übte und übte, alles was dabei heraus kam, waren „schwangere Regenwürmer“!

So leicht lasse ich mich nicht unterkriegen und übte einfach weiter.

Dieser Dang etwas zu können was einem gefällt ist so unglaublich groß, dass man einfach weiter macht – so lange bis das heraus kommt, was man sich vorstellt.

Jetzt kann ich mit Stolz behaupten, meine Wolle ist schön – ich habe es geschafft, weiß wie es funktioniert und ist für mich Entspannung pur, das Handspinnen.

Nachdem ich nun die Handspindel in Griff hatte, fiel mein Blick auf die schönen „Stickereien“.

Wundervolle Taschen, Beutel, Banner und Fahnen in den tollsten Farben sah ich und machte mich auch da gleich ans Werk um mir diese Kunst anzueignen.

Dieser Teil war nicht so schwer, wenn man den Anfangspunkt richtig erwischt geht es recht einfach dahin.

Anders hingegen war der Weg zum „Brettchenweben“ recht mühsam!

Ich sah all die Frauen und Männer die auf ihren Webstühlen die schönsten Borten webten und schaute ihnen immer und immer wieder über die Schulter.

Sie bewegten die Brettchen weiter, steckten das Webschiffchen in das offene Fach und bei jeder Drehung der Brettchen konnte man das Erstehen eines Muster beobachten – unglaublich wie mich diese Handarbeit mit sich zog.

Nun hatte ich einen Webstuhl und auch Brettchen, besorgte Garn und legte los – es war zum weinen, dieser Jammer dauerte fast ein halbes Jahr bis ich mein erstes Muster auf dem Webstuhl sah!

Mittlerweile webe ich verschiedene Techniken auf dem Webstuhl und jede Borte oder jeder Gürtel der dabei entsteht ist ein reines Unikat!

Noch etwas sah ich da, es war ganz anders als Häkeln – „Nadelbinden“!

Eine Handarbeit mit der man keinen Wollknäul verwendet und auch keine Maschen sondern mit Schlingen arbeitet – interessant.

Auch diese Herausforderung  habe ich gemeistert und kann damit Socken, Schale, Mützen, Gürtel und Taschen herstellen. 

Zusammengefasst, mich begleitet die Handarbeit schon seit jungen Jahren.

11 Jahre ist es nun her, dass ich mich mit der „historischen Handarbeit“ beschäftige und mir jede dieser Handarbeit selbst angeeignet habe!

Hier noch ein Überblick der Handarbeiten:

*Brettchenweben

*Handspinnen

*Nadelbinden

*Sticken

*Häkeln

Da jede dieser Handarbeiten verschiedene Arbeitsgegenstände braucht, geht es daran auch diese herzustellen.

Webkämme, Webbrettchen, Webschiffchen, Nadelbindnadeln, Handspindeln, und vieles mehr – alles aus Holz!